Newcomer

Darstellerin (w/d) als »Mutter« für einen studentischen Kurzfilm

Beendet
Jobbeschreibung

Durch Krankheit einer Schauspielerin suchen wir nun noch eine Rolle :):

Mira, Anfang zwanzig, leidet seit Wochen unter Migräne und unerklärlicher Erschöpfung. Als sie während eines Spaziergangs mit ihrer Freundin Eva zusammenbricht, führt der Befund eines MRTs zur Diagnose: ein Glioblastom, bösartig, unheilbar, wenige Monate Lebenszeit.

Zwischen Schock, Angst und dem verzweifelten Wunsch, normal zu bleiben, versuchen Mira und Eva, ihren Alltag weiterzuführen. Während Mira zunehmend mit körperlichem Verfall, Operation, Chemotherapie und dem unausweichlichen Ende konfrontiert wird, steht Eva zwischen Liebe, Überforderung und der Angst, die Person zu verlieren, die ihr Leben bedeutet.

Die Beziehung beginnt zu schwanken. Mira zweifelt daran, ob sie Eva mit dem Sterben belasten darf. Eva klammert sich an das Versprechen, nicht zu gehen, auch wenn sie spürt, dass nichts bleibt, wie es war.

Mit jedem weiteren Verlust, Haare, Kraft, Zukunft, Studium, Pläne, wird Zeit wertvoller als jede Therapie. Der Film begleitet die beiden durch Momente des Lichts, der Nähe und des unaufhaltsamen Verfalls, bis sie begreifen: Man kann den Tod nicht aufhalten, aber man kann entscheiden, wie man lebt, solange er noch nicht da ist.

Ansprechpartnerin: Leonie

Rollen-/Anforderungsprofil

Sabine ist Mitte 40 bis Anfang 50, pragmatisch, kontrolliert und emotional schwer zugänglich. Sie begegnet der Welt mit einer nüchternen, beinahe sachlichen Haltung, hinter der sie ihre eigenen Ängste konsequent verbirgt. Gefühle werden von ihr nicht offen zugelassen, weder die eigenen noch die der anderen. Nähe verunsichert sie, emotionale Ausbrüche versucht sie zu relativieren oder mit Zweckoptimismus zu überdecken.

Im Umgang mit Mira wirkt Sabine oft gefühlskalt, nicht aus mangelnder Liebe, sondern aus Unfähigkeit, Schmerz auszuhalten. Statt Trost anzubieten, flüchtet sie sich in Rationalität, Ablenkung oder gut gemeinte, aber unpassende Vorschläge. Sie spricht über Zukunftspläne, Stärke und Durchhalten, während Mira eigentlich gesehen und gehalten werden möchte. Sabine glaubt, dass Funktionieren gleichbedeutend mit Überleben ist.

Ihre Distanz wird besonders deutlich in Momenten, in denen Mira emotionalen Halt sucht. Sabine weicht diesen Situationen aus, bagatellisiert Miras Angst oder verschiebt den Fokus auf Praktisches. Dadurch entsteht eine spürbare Kälte, die Mira verletzt, auch wenn Sabine selbst davon überzeugt ist, „das Richtige“ zu tun.

Sabine steht sinnbildlich für eine Generation und ein Selbstbild, in dem Verletzlichkeit als Schwäche gilt. Ihre Rolle kontrastiert die tiefe, offene Emotionalität zwischen Mira und Eva und verstärkt so das zentrale Thema des Films: wie unterschiedlich Menschen mit Verlust, Angst und Liebe umgehen und wie sehr fehlende emotionale Nähe schmerzen kann.

Geschlecht Weiblich / Divers
Spielalter 40 – 60 Jahre
Produktionsdetails
(Dreh-)Produktionsort
Leipzig (DE)
Produktionszeitraum/-Tage19.01 - 20.01.2026 / 1
Vergütung
Gage / VergütungStudentische Produktion
Auslagen
ReisekostenDie Kosten für die An- und Abreise werden übernommen.
VerpflegungVegane Ernährung:)
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