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Newcomer

Darstellerin (w/d) als »Ruma« für einen studentischen Kurzfilm

Gerade eben · Endet in 19 Tagen

Jobbeschreibung

Für meinen Bachelorfilm suche ich nun verschiedene Rollen :). Der Film wird einen Umfang von 25-35 Minuten haben. 

Logline  

Was als Flucht vor Gewalt beginnt, führt zwei Schwestern in ein System aus Kontrolle und Abhängigkeit, in dem ihre Körper zur Ware werden und über Freiheit oder Verschwinden in unsichtbaren Machtstrukturen entschieden wird.  

Synoposis 

Was als Flucht vor häuslicher Gewalt beginnt, führt die Schwestern Nadaiya und Ruma in eine Welt aus Kontrolle, Abhängigkeit und stiller Gewalt, in der Freiheit nur noch als Versprechen existiert.  

Mit jedem Schritt verlieren Nadaiya und Ruma mehr Halt und Orientierung. Entscheidungen scheinen nicht offen getroffen zu werden, sondern entstehen aus einem unsichtbaren Netz von Abhängigkeiten, das bestimmt, wer bleibt, weitergegeben wird oder verschwindet. Die Welt wirkt dabei zugleich vertraut und fremd, als hätten sich ihre Grenzen und Maßstäbe still verschoben.  

Nadaiya versucht zunächst, durch Kontrolle, Wachsamkeit und Widerstand einen Ausweg offen zu halten, während Ruma beginnt, sich der Logik des Systems anzupassen, um überhaupt bestehen zu können. Zwischen beiden entsteht ein stiller, zunehmender Riss, da Schutz zur Überforderung wird und Nähe zur Zerreißprobe.  

Im Zentrum steht ein System, in dem Frauen in digitale und reale Räume eingeordnet, bewertet und weitergegeben werden. Männlich geprägte Netzwerke entscheiden dabei über ihre Zuteilung in einen inoffiziellen Kreislauf, der wie ein Markt funktioniert. Gerade seine scheinbare Normalität macht die dahinterliegende Gewalt unsichtbar und wirksam.  

Als die Grenzen dieser Welt endgültig verschwimmen, versucht Nadaiya am Ende einen letzten Fluchtversuch, der über den einzelnen Ort hinausweist und die Illusion eines abgeschlossenen Systems aufbricht. Dieser Moment markiert nicht nur den Versuch der Befreiung, sondern auch die Erkenntnis, dass das System nicht lokal endet, sondern sich über Länder, Räume und Strukturen hinweg fortsetzt.  

Der Film versteht sich als aufklärerische Auseinandersetzung mit modernen Formen struktureller Ausbeutung und Kontrolle im digitalen Zeitalter und zeigt, wie Macht sowohl durch direkte Gewalt als auch durch Unsichtbarkeit, Abhängigkeit und Normalisierung wirkt, während gleichzeitig Inhalte der Betroffenen konsumiert werden, oft ohne Wissen darüber, unter welchen Bedingungen sie entstehen.  

Inspirationen- https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0B5KX3FM1/ref=atv_dp_share_cu_r und https://youtu.be/MFaDHgXPbUg?si=LbQNbEc41WyWNx9V 

Ansprechpartnerin: Leonie

Rollen-/Anforderungsprofil

!! kleine Änderungen können noch auftreten, dies dient zur Orientierung!!

- Volljährigkeit ist nötig trotz jungem Spielalter, gesucht werden Leute mit einem jüngerem Auftreten

  • Im Rahmen der Rolle ist vorgesehen, dass sie Szenen beinhalten kann, in denen Körperlichkeit, angedeutete Nacktheit und Gewalt im Kontext der Geschichte dargestellt werden, da diese Elemente Teil der erzählerischen Auseinandersetzung und der aufklärenden Intention des Films sind. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die Darstellung verantwortungsvoll erfolgt und eine klare psychische Betreuung bzw. ein unterstützender Rahmen für die darstellende Person während des gesamten Produktionsprozesses gewährleistet ist.

Ruma ist die jüngere Schwester von Nadaiya und zu Beginn deutlich emotionaler, offener und stärker von Unsicherheit geprägt. Sie wirkt sensibel, nahbar und sucht instinktiv nach Sicherheit in anderen Menschen, anstatt sie aus sich selbst heraus zu erzeugen. Dadurch ist sie anfänglich stärker von ihrer Umgebung abhängig als ihre Schwester.

Im Verlauf der Geschichte entwickelt Ruma eine Überlebensstrategie, die nicht auf Widerstand, sondern auf Anpassung basiert. Sie beginnt, Regeln schneller zu akzeptieren, Stimmungen zu lesen und ihr Verhalten so zu verändern, dass sie möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zieht. Diese Anpassung entsteht nicht bewusst, sondern aus Angst, Überforderung und dem Wunsch, Konflikte zu vermeiden.

Mit zunehmender Dauer der Situation zeigen sich deutliche Spuren psychischer Belastung. Ruma wird ruhiger, zurückgezogener und emotional schwerer greifbar. Gefühle wie Angst oder Schmerz werden nicht mehr offen gezeigt, sondern nach innen verlagert. Gleichzeitig entsteht eine Art erlernte Passivität, in der sie beginnt, Entscheidungen eher zu erdulden als aktiv zu treffen.

Trotz dieser Veränderung bleibt in ihr eine fragile Form von Wahrnehmung und emotionaler Tiefe erhalten. Kleine Momente von Erinnerung oder Nähe brechen kurz durch, werden jedoch schnell wieder von Anpassung überlagert. Ihre Identität beginnt sich langsam in den Anforderungen ihrer Umgebung aufzulösen, ohne vollständig zu verschwinden.

Die Beziehung zu Nadaiya verändert sich dadurch schleichend. Während ihre Schwester versucht, Kontrolle und Orientierung zu bewahren, zieht sich Ruma emotional immer weiter zurück. Es entsteht keine offene Distanz, sondern eine stille Verschiebung, in der Ruma zunehmend weniger Widerstand zeigt und mehr versucht, innerlich zu überleben.

Ruma steht damit für den Prozess, wie ein Mensch unter anhaltender Kontrolle nicht laut zerbricht, sondern leise in sich zurückweicht – und wie Anpassung gleichzeitig Schutz und Verlust von Selbst sein kann.

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